Ich habe mich zerstört
Manchmal glaube ich,
ich war nicht das Opfer der Stürme.
Ich war der Sturm.
Ich sehe auf das,
was einmal mein Leben war,
und finde überall
meine eigenen Fingerabdrücke.
Auf den Scherben.
Auf den Entscheidungen.
Auf den Türen,
die heute verschlossen sind.
Es fühlt sich an,
als hätte ich selbst
alles eingerissen,
was einmal nach Zukunft aussah.
Andere gehen weiter.
Ich stehe zwischen Trümmern
und frage mich,
wie man aus einem Haus flieht,
dessen Mauern
man selbst zum Einsturz gebracht hat.
Es gibt Tage,
an denen Hoffnung
wie eine Lüge klingt.
Weil ich nicht glaube,
dass sich manche Dinge
jemals wieder zusammensetzen lassen.
Nicht die verlorene Zeit.
Nicht die versäumten Momente.
Nicht die Menschen,
die inzwischen
ein Leben ohne mich gelernt haben.
Ich trage die Schuld
wie einen Mantel,
den ich nicht mehr ausziehen kann.
Sie klebt an jedem Gedanken
und flüstert:
Das war's.
Du hast deine Chance gehabt.
Vielleicht ist das
der schwerste Teil.
Nicht,
dass alles zerbrochen ist.
Sondern die Angst,
dass ich selbst
der Grund dafür bin.
Und dass es keinen Weg gibt,
jemals wieder
nach Hause zu finden.